K.W.St.B.

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Königliche Württembergische Staatsbahnen
Geschichte:

Wie in anderen Staaten des Deutschen Bundes gab es auch im Königreich Württemberg ab etwa 1825 Überlegungen, die Verkehrserschließung des Landes zu verbessern. Private Interessengruppen bildeten sich, ab 1834 befasste sich auch der Staat mit dem Anliegen und gab Gutachten in Auftrag, die geeignete Lösungen aufzeigen sollten. Anträge auf Konzessionen zum Bau von Privatbahnen (z. B. von der 1836 gegründeten Württembergischen Eisenbahngesellschaft) wurden zunächst abgelehnt. Die Hauptstrecken waren als Staatsbahn vorgesehen. Damit wollten Regierung und König Interessen des Staates im Hinblick auf den lukrativ erscheinenden Transitverkehr wahren. Zur Führung der Linien in die Nachbarstaaten waren ohnehin zwischenstaatliche Verhandlungen erforderlich.

Gesetzlich festgelegt wurde der Streckenbau durch das Eisenbahngesetz vom 18. April 1843, womit dieser Tag zum Geburtsdatum der K.W.St.E. wurde. Ausdrücklich sah das Gesetz vor, dass der Bau von Zweigstrecken auch durch Privatgesellschaften möglich sein sollte. Dieses Gesetz war zugleich der Anstoß für die Gründung der Maschinenfabrik in Esslingen, die Eisenbahnfahrzeuge und Eisenbahntechnik in Württemberg maßgeblich gestaltete. (Info aus Wikipedia)



Das Land der Herren von Wirdeberch geht auf das Jahr 1081 zurück. Gut 50 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung durften sich die Herren bereits Grafen nennen. 1495 errang Württemberg den Rang eines Herzogtums. Friedrich I. stieg 1803 zum Kurfürsten und 1805 mit Unterstützung Napoléon Bonapartes zum König auf. Im kommenden Jahr führte er sein Land in den Rheinbund. Während der französischen Dominanz in Mitteleuropa verdoppelte sich das württembergische Territorium. Unter anderem gelangten Teile Oberschwabens und des Allgäus unter die württembergische Krone. Bis 1952 blieb das Hoheitsgebiet unverändert. Dann vollzogen Württemberger und Badener eine Länderfusion. Das Zusammenleben beider Völker gestaltete sich zwar nicht immer einfach, war aber höchst erfolgreich. Baden-Württemberg zählt heute zu den wohlhabendsten Bundesländern. Eine Reihe namhafter Unternehmen hat dort seinen Sitz, darunter die Softwareschmiede SAP, die Heidelberger Druckmaschinen und der Weltmarktführer bei Modelleisenbahnen, Märklin. Das Königreich Württemberg setzte von Beginn an auf den Bau von Staatsbahnen. Sämtliche Hauptlinien entstanden auf Kosten des Fiskus. Private Initiativen bekamen nur jenseits der Magistralen eine Chance. Die Entscheidung für Staatsbahnen war unter anderem auf die Liebe seiner Majestät zur Eisenbahn zurückzuführen. Daher existierten in dem Land auch mehrere Lokfabriken, von denen die Maschinenfabrik Esslingen die größte Bedeutung erlangte.


Original Rollmaterial:

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Modell Zug:

Märklin 2857 "Württembergischer Zug", Spezialedition zum 125 Jahre Märklin (1984)

Der Unterbau der Lokomotive wurde ersetzt mit der Lok 33121 (Delta Digital)
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Märklin 4392 "Wagen Set 40 Jahre Baden-Württemberg"
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Eine Fusion von Baden und Württemberg gab viel zu schreiben...



Märklin 4510 "Wagen Set Württemberg"
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Märklin 4677 "Württembergischer Bierwagen Engl. Garten Brauerei"


Märklin 48851 "Gedeckter Wagen blau für Feuerlöschgeräte"


Märklin 94014 "Württembergische Bierwagen" (Edition vedes, Spielzeugring, MC)
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