Roter / Blauer Pfeil



Geschichte:
Als Rote Pfeile werden in den 1930er Jahren gebaute Leichttriebwagen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bezeichnet. Sie waren für den Verkehr auf Linien mit niedrigem Verkehrsaufkommen gedacht, auch mit dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise ab 1928. Mit zunehmender Nachfrage mussten die Triebwagen durch Leichtschnellzüge ersetzt werden. Für die beliebten Triebwagen fand sich ein neues Aufgabengebiet im Ausflugsverkehr.

Es sind unter anderem folgende Leichttriebwagen gemeint (letzte Wagennummer):
SBB RAe 2/4 1001–1002
SBB RBe 2/4 1003–1007
SBB RCm 2/4 1008–1009, später zu Elektrotriebwagen RBe 2/4 1008–1009 umgebaut
SBB RAe 4/8 1021 Churchill-Pfeil
SBB RAe 4/8 1022–1023 Doppel-Pfeil

Innenausstattung:
54 Plätze 1. Klasse (46 im Passagierraum und je 4 hinter dem Führerstand)
Tische in den 4er-Abteilen
1 Toilette
keine Klimaanlage
Fenster senkbar
Mikrofon und Lautsprecheranlage
Gepäckablage über den Sitzen
Kühlschrank, Kaffeemaschine


Original Rollmaterial:
Text und Bilder oberhalb: Internet / Wikipedia


Modell:
Märklin 37868, Roter Pfeil der SBB
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Von Rot nach Blau und zurück:
Der Roter Pfeil RBe 2/4 202 hat die OeBB (Oensingen-Balsthal-Bahn) von der SBB 1974 gekauft und blau umgefärbt. Der Blaue Pfeil der OeBB ist heute noch im Bestand und ist jetzt wieder rot.

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Bild: Internet


Modell:
Märklin 37867, Variante: Blauer Pfeil der OeBB (Oensingen-Balsthal-Bahn, CH)
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Ein Bild aus alten Tagen:
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